Bevor der Blazer zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Damengarderobe wurde, stammte er aus der Herrenschneiderei. Reverskragen, Pattentaschen, strukturierte Verarbeitung: All diese Details verleihen ihm seinen sofort erkennbaren Look.
Doch heute wird der Blazer anders getragen. Weiter, weicher, weniger formell – er entfernt sich vom traditionellen Anzugsakko und wird zu einem Kleidungsstück für jeden Tag.
In diesem Sinne haben wir den schwarzen Blazer EYAMI entworfen.
Ein weites Volumen, ganz ohne Steifheit
Wir wollten eine Oversize-Silhouette, ohne den Eindruck zu erwecken, man trage lediglich eine Jacke in einer zu großen Größe.
Das Volumen ist daher direkt in den Schnitt eingearbeitet: mehr Weite am Körper und an den Ärmeln, eine großzügige Länge und eine leicht überschnittene Schulterpartie.
Diese Konstruktion erlaubt es dem Blazer, die Codes der Schneiderei beizubehalten und gleichzeitig für eine lässigere, zeitgemäße Silhouette zu sorgen.
Eine bewusst dezente Struktur
Wir wollten keinen Blazer mit stark betonten Schultern oder einer steifen Silhouette entwerfen.
Die Schulterpolster sind daher sehr dünn und dezent. Ihre Aufgabe ist es lediglich, die Schulterlinie leicht zu stützen und dem Stoff einen schönen Fall zu verleihen, ohne dass er zu stark konstruiert wirkt.
Das Ergebnis ist ein Blazer, der das Gleichgewicht zwischen der Präzision der Schneiderei und der Lässigkeit eines Oversize-Modells findet.
Eine Jacke, die man problemlos im Alltag tragen kann: offen zu Jeans und T-Shirt ebenso wie geschlossen für einen schickeren Look.